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Galerie Ernst Beyeler Basel

Frühere Ausstellungen

Arp & Miró

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Jean Arp


Wenn man den Namen Arp ausspricht - wenn man an seine plastisches Oeuvre denkt, ohne einzelne Werke im Visier zu haben -wenn man sich also ganz allgemein ein Bild von seiner Kunst zu machen versucht -, dann steht vor dem inneren Auge eine ganze Welt von Formen: organische Formen, kreatürlichen Formen, ja man könnte sagen: von plastischen Lebewesen. Eine höchst lebendige Formenwelt, animiert und animierend zugleich.

Was sind das für Formen? Es sind florale, zoomorphe, in jedem Fall biomorphe Formen, eine unentwegte Metamorphose von Formen des Lebens.

Aber gelegentlich sind es auch einfache Steine, «Steine, von Menschenhand geformt», wie der Titel einer Arp-Plastik heisst, nicht allzu weit weg von Steinen, wie sie in Flussbetten in Jahrhunderten gewaschen, von Wasser und Zeit geformt werden.

...Das ist ja das Merkwürdige: dass es stehts um Natur, um Natürliches geht, dass aber all diese Gebilde in der Natur niemals vorkommen. Man ist dann schnell versucht, einen anderen Planeten zu bemühen, wo solche Seltsamkeiten existieren können; so wie etwa die visionären Landschaften von Yves Tanguy so etwas wie ferne Planeten zeigen, die von lebendigen Steinwesen bevölkert sind.

Joan Miro

Die Sterne, die Vögel: das war für ihn all das, was über das Irdische hinausgeht, womit er sich über das Irdische hinausträumte, all das, was seine Phantasie über das Irdische hinaus beflügelte. Die Frau, das war das, was ihn an die Erde band, allerdings nicht minder träumerisch, nicht minder poetisch. Sollte sich jemand die sinnlose Mühe machen, die weiblichen Geschecksmerkmale auf Mirós Bildern und Blättern zu zählen...er käme wahrscheinlich auf Hunderte.

...Selbst diese offenkundig grosse Obsession hatte bei ihm etwas Naives und Unschuldiges, es was ein lebenlanges Staunen angesichts des immer Gleichen, ein nimmermüdes, fast voyeurhaftes entzücken, das sich aber mehr und mehr nur noch formelhaft, in blossen Zeichen und Symbolen, äusserte. All diese Zeichen, gleich ob Geschlecht oder Gestirn, haben in seiner Kunst dasselbe Gewicht, dasselbe ästhetische Gewicht, dieselbe spezifische, nämlich Miróische Gewichtslosigkeit, das Irdische genauso wie das Übererdische, das Reale genauso wie das Surreale: das ist dasselbbe.

Er hat einmal gesagt, man müsse, um hoch springen zu können, mit beiden Füssen fest auf dem Boden stehen. Das war für seine künstlerische Phantasie wichtig: sie erhob sich bis hinauf zu den Sternen, aber sie wurzelte in der Erde, und zwar genauer: in der katalanischen Erde.

Aktuelle Ausstellung

Wilfrid Moser - Franz Fedier - Karl Gerstner

Wilfrid Moser

Anfang Dezember 1997, knapp zwei Wochen bevor er im Alter von 83 Jahren starb, ging im Kunsthaus Zürich eine Ausstellung auf, die zeigen sollte, was Wilfrid Moser seit seiner grossen Retrospektive 1993 im selben Haus geschaffen hatte. Und geschaffen hatte er in der Tat Erstaunliches. Ölbilder waren zwar nur noch wenige entstanden, dafür eine Vielzahl grossformatiger farbiger Kreidezeichnungen, und diese Blätter strahlten eine solche Kraft und Frische aus, dass es schwer fiel, darin die Leistung eines mehr als 80jährigen zu erkennen.

Franz Fedier

Wie jedes menschliche Handeln bedarf auch das künstlerische Schaffen eines Druckes; ich meine damit des bewussten oder unbewussten Wahrnehmens einer Konfliktsituation, eines Ungleichgewichtes, das zur Harmonisierung herausfordert. Im Verhältnis des Individuums zur räumlichen und gesellschaftlichen Umwelt sind selbstverständlich solche Konfliktsituationen zur Genüge enthalten. Ob deren Lösung nun durch das Schaffen eines Gewichtsausgleiches (einer Gegen- Umwelt) oder durch eine Analyse der eigenen Stellung, der eigenen Wahrnehmung etc. angestrebt wird, liegt in der Persönlichkeitsstruktur des Einzelnen. Franz Fedier scheint mir zur zweiten der genannten Gruppen zu gehören, zu denen, die sich ihre Aufgaben selber stellen und die in ihrer Kunst versuchen, durch die bewusste Untersuchung ihrer Sensibilität besonders zugängliche Phänomene unsere Erscheinungswelt in den Griff zu bekommen. So ist es bezeichnend, dass Fedier zu den bestinformiertesten Künstlern gehört, dass er ein ausgezeichneter Diskussionspartner und damit wohl auch Lehrer ist, dass er sich vielen Einflüssen aussetzt.

Karl Gerstner

Genesis: Ursprung, Schöpfung, Erschaffung von allem. Das erste Buch der Bibel, in welchem - nach Moses - Gott am ersten Tag das Licht erschuf, und mit diesem die Farben. Um genau zu sein schuf er zuerst die Farben und alle zusammen bündelte er zum weissen Licht. Ein Geheimnis, das er - nach 7170 Jahren - Isaak Newton mit Hilfe eines Prismas entdecken liess.

Johann Wolfgang Goethe hat bekanntlich - in souveräner Missachtung der naturwissenschaftlichen Tatsachen - eine eigene Genesis der Farbe geschrieben. Der biblischen Vorlage folgend ist es bei ihm „die Dunkelheit, die sich das Licht gebar". Damit kam die Polarität der Urphänomene in die Welt und erst aus dem Zusammenwirken beider entstanden die Farben.

Christo und Jeanne-Claude
Early works and works in progress

Mit gewöhnlichen Stoffen und Schnüren haben Christo und Jeanne-Claude ein eindrucksvolles Werkpaket geschaffen und sich eine führende Position in der Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gesichert. Alles wurde von ihnen verhüllt: von Blechdosen bis zu ganzen Gebäuden...
...In seinen frühen «Verpackungen» gibt Christo vertrauten Objekten eine vieldeutige Präsenz; manche lassen sich nach dieser Verwandlung nicht mehr wiedererkennen, andere erwecken Zweifel hinsichtlich ihrer vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Identität und Funktion. Mit ihren monumentaleren Projekten stellen Christo und Jeanne-Claude die Frage nach der Beziehung der Kunst zum urbanen Umfeld und zur Natur. In einem materialistischen Zeitalter liefert ihre Kunst einen tiefgründigen Kommentar über die ständigen Erwartungen und Frustrationen, die durch die stets wachsende Zahl der durch Verpackung «aufgewerteten» Gebrauchsartikel hervorgerufen werden.

Henri Cartier-Bresson
Photographien und Zeichnungen

Ich habe ihn vor 60 Jahren beim Rudern kennengelernt. Ich wusste, dass er malte und dass er vor kurzem noch bei seinem Vater in dessen Werkstatt als Holzbildhauer gearbeitet hatte, Arbeiten, die ihm solide handwerkliche Kenntnisse verschafften. Die Passion für Holz blieb ihm bis in die letzte Zeit erhalten und führte zu einem reichen Werk von Holzschnitten. Natürlich ergaben sich damals zwischen uns viele, meist nächtliche Gespräche über Kunst und da konnte es dann geschehen, dass wir in einer Begeisterung mit dem Velo ins Morgengrauen losfuhren und den Passwang bestiegen. Oder wir radelten zusammen mit unseren Freundinnen in die Freiberge, stellten das Zelt jeweils an romantischen Ecken auf. Später mietete Hans am Etang de Gruyère für mehrere Monate ein Haus und malte eine ganze Serie von Landschaften in dieser damals noch stillen, weiträumigen Gegend.

joie de vivre

Gauguin, Van Gogh, Monet, Degas, Toulouse-Lautrec, Cezanne, Bonnard, Matisse, Leger, Miró, Picasso, Klee, Mondrian, Lichtenstein, Pollock, Rothko und andere
Joie de vivre
beinhaltet für die Künstler in erster Linie Ausdruck ihres starken Willens und ihrer Energie auch unter oft grossen Entbehrungen, ausserordentliche Leistungen anzustreben oder auch Visionen und Träume zu realisieren. Sie erregen immer wieder unsere Bewunderung, setzen sie doch neben Talent und Können einen unbedingten Glauben an sich selbst voraus.

wechselnde Aspekte - changing aspects

Léger, Picasso, Klee, Kandinsky, Max Ernst, Giacometti, Rothko, Dubuffet, Tàpies, Lichtenstein, Francis, Warhol, Baselitz
In der Folge werden wir in den nächsten Wochen Werke austauschen und Bilder und Skulpturen, die aus Ausstellungen in ausländischen Museen zurückkommen, sowie Neuzugänge von
Gauguin, van Gogh, Cézanne, Matisse, Degas, Miró, Kirchner, Bacon, Pollock, Newman
zeigen.

I love yellow

Gelb - die Sprache des Lichts
Farben sind für den Wissenschaftler physikalische Phänomene, zerlegbar und analysierbar. Farben dienen dem Dichter, Atmosphärisches sichtbar zu machen, vom Silberglanz des Mondes bis zur blauen Blume der Romantik. Farben sind für den Augenmenschen Mitteilungen von unendlicher Vielfalt. Die Sprache der Farben verstehen zu lernen, ist eine lebenslange Lektion von hoher Wonne. Die besten Lehrmeister sind eben Werke der Kunst


Künstlerliste


Künstlerliste


Albers,, Josef
Alex, Kosta
Antes, Horst
Arman
Arp, Jean
Auberjonois, René

Bacon, Francis
Balthus
Barcelo, Miquel
Baselitz, Georg
Baumeister, Willy
Beckett, Samuel
Berger, Jean
Bleckner, Ross
Bonnard, Pierre
Brancusi, Constantin
Braque, George
Buri, Samuel

Calder, Alexander
Carrero, Mario
Cartier-Bresson, Henri
Ceccobelli, Bruno
Cézanne, Paul
Chagall, Marc
Chalk, Martin
Chillida, Eduardo
Civitello
Clemente, Francesco
Comment, Jean-f.
Cucchi, Enzo

Da Silva, Vieira
Degas, Edgar
Delaunay, Robert
Delvaux, Paul
Disler, Martin
Dubuffet, Jean
Dufy, Raoul

Ensor, James
Ernst, Max
Eterovic

Feininger, Lionel
Fendt, René
Fontana, Lucio
Francis, Sam

Gasser, Bruno
Gauguin, Paul
Gerstner, Karl
Giacometti, Alberto
Glarner
Gris, Juan
Guston, Philip

Hartung, Hans
Hodler, Ferdinand

Indiana, Robert

Jacklin, Bill
Jenkins, Paul
Jenney, Neil
Johns, Jasper
Jorn, Asger
Jseli, Rolf

Kandinsky, Wassily
Kiefer, Anselm
Kirchner, Ernst Ludwig
Kitay, R.b.
Klee, Paul
Kokoschka, Oskar
Kooning, Willen De

Leger, Fernand
Lichtenstein, Roy
Lipchitz, Jacques
Louis, Morris

Magritte, René
Manet, Eduard
Marini, Marino
Matisse, Henri
Matta
Max, Peter
Mc Cracken, John
Miró, Joan
Modigliani, Amedeo
Mondrian, Piet
Monet, Claude
Moore, Henri
Motherwell, Robert

Newman, Barnett
Noland, Kenneth

Olitski, Jules

Pedretti
Penck, A.r.
Picasso, Pablo
Pollock, Jackson

Ramos, Mel
Rauschenberg, Robert
Redon
Renoir, Pierre-August
Richter, Gerhard
Rickey, George
Rodin, Auguste
Rothko, Mark
Rouault, Georges

Salle, David
Schiele, Egon
Schlemmer, Oskar
Segal, George
Serra, Richard
Signac, Paul
Soutter, Louis
Steinberg
Stella, Frank
Stettler, Gustav
Struebin

Tanguy, Yves
TapIes, Antoni
Tinguely, Jean
Tobey, Mark
Toulouse-lautrec, Henri De
Tuma
Twombly, Cy

Utrillo, Maurice

Van Gogh, Vincent
Vantongerloo, Georges
Vasarely
Vlaminck, Maurice De

Warhol, Andy
Wesselman, Tom

Z, Exotica


Kunsthandel, Kunstwerke, Klassische, Moderne and Miro