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Wenn man den Namen Arp ausspricht - wenn man an seine plastisches Oeuvre denkt,
ohne einzelne Werke im Visier zu haben -wenn man sich also ganz allgemein ein
Bild von seiner Kunst zu machen versucht -, dann steht vor dem inneren Auge
eine ganze Welt von Formen: organische Formen, kreatürlichen Formen, ja
man könnte sagen: von plastischen Lebewesen. Eine höchst lebendige
Formenwelt, animiert und animierend zugleich.
Was sind das für Formen? Es sind florale, zoomorphe, in jedem Fall biomorphe
Formen, eine unentwegte Metamorphose von Formen des Lebens.
Aber gelegentlich sind es auch einfache Steine, «Steine, von Menschenhand
geformt», wie der Titel einer Arp-Plastik heisst, nicht allzu weit weg
von Steinen, wie sie in Flussbetten in Jahrhunderten gewaschen, von Wasser und
Zeit geformt werden.
...Das ist ja das Merkwürdige: dass es stehts um Natur, um Natürliches
geht, dass aber all diese Gebilde in der Natur niemals vorkommen. Man ist dann
schnell versucht, einen anderen Planeten zu bemühen, wo solche Seltsamkeiten
existieren können; so wie etwa die visionären Landschaften von Yves
Tanguy so etwas wie ferne Planeten zeigen, die von lebendigen Steinwesen bevölkert
sind.
Die Sterne, die Vögel: das war für ihn all
das, was über das Irdische hinausgeht, womit er sich über das Irdische
hinausträumte, all das, was seine Phantasie über das Irdische hinaus
beflügelte. Die Frau, das war das, was ihn an die Erde band, allerdings
nicht minder träumerisch, nicht minder poetisch. Sollte sich jemand die
sinnlose Mühe machen, die weiblichen Geschecksmerkmale auf Mirós
Bildern und Blättern zu zählen...er käme wahrscheinlich auf Hunderte.
...Selbst diese offenkundig grosse Obsession hatte bei ihm etwas Naives und
Unschuldiges, es was ein lebenlanges Staunen angesichts des immer Gleichen,
ein nimmermüdes, fast voyeurhaftes entzücken, das sich aber mehr und
mehr nur noch formelhaft, in blossen Zeichen und Symbolen, äusserte. All
diese Zeichen, gleich ob Geschlecht oder Gestirn, haben in seiner Kunst dasselbe
Gewicht, dasselbe ästhetische Gewicht, dieselbe spezifische, nämlich
Miróische Gewichtslosigkeit, das Irdische genauso wie das Übererdische,
das Reale genauso wie das Surreale: das ist dasselbbe.
Er hat einmal gesagt, man müsse, um hoch springen zu können, mit beiden
Füssen fest auf dem Boden stehen. Das war für seine künstlerische
Phantasie wichtig: sie erhob sich bis hinauf zu den Sternen, aber sie wurzelte
in der Erde, und zwar genauer: in der katalanischen Erde.
Aktuelle
Ausstellung
Anfang Dezember 1997, knapp zwei Wochen bevor er im Alter von 83 Jahren starb, ging im Kunsthaus Zürich eine Ausstellung auf, die zeigen sollte, was Wilfrid Moser seit seiner grossen Retrospektive 1993 im selben Haus geschaffen hatte. Und geschaffen hatte er in der Tat Erstaunliches. Ölbilder waren zwar nur noch wenige entstanden, dafür eine Vielzahl grossformatiger farbiger Kreidezeichnungen, und diese Blätter strahlten eine solche Kraft und Frische aus, dass es schwer fiel, darin die Leistung eines mehr als 80jährigen zu erkennen.
Wie jedes menschliche Handeln bedarf auch das künstlerische Schaffen eines Druckes; ich meine damit des bewussten oder unbewussten Wahrnehmens einer Konfliktsituation, eines Ungleichgewichtes, das zur Harmonisierung herausfordert. Im Verhältnis des Individuums zur räumlichen und gesellschaftlichen Umwelt sind selbstverständlich solche Konfliktsituationen zur Genüge enthalten. Ob deren Lösung nun durch das Schaffen eines Gewichtsausgleiches (einer Gegen- Umwelt) oder durch eine Analyse der eigenen Stellung, der eigenen Wahrnehmung etc. angestrebt wird, liegt in der Persönlichkeitsstruktur des Einzelnen. Franz Fedier scheint mir zur zweiten der genannten Gruppen zu gehören, zu denen, die sich ihre Aufgaben selber stellen und die in ihrer Kunst versuchen, durch die bewusste Untersuchung ihrer Sensibilität besonders zugängliche Phänomene unsere Erscheinungswelt in den Griff zu bekommen. So ist es bezeichnend, dass Fedier zu den bestinformiertesten Künstlern gehört, dass er ein ausgezeichneter Diskussionspartner und damit wohl auch Lehrer ist, dass er sich vielen Einflüssen aussetzt.
Genesis: Ursprung, Schöpfung, Erschaffung von allem.
Das erste Buch der Bibel, in welchem - nach Moses - Gott am ersten Tag das Licht
erschuf, und mit diesem die Farben. Um genau zu sein schuf er zuerst die Farben
und alle zusammen bündelte er zum weissen Licht. Ein Geheimnis, das er
- nach 7170 Jahren - Isaak Newton mit Hilfe eines Prismas entdecken liess.
Johann Wolfgang Goethe hat bekanntlich - in souveräner Missachtung der
naturwissenschaftlichen Tatsachen - eine eigene Genesis der Farbe geschrieben.
Der biblischen Vorlage folgend ist es bei ihm die Dunkelheit, die sich
das Licht gebar". Damit kam die Polarität der Urphänomene in
die Welt und erst aus dem Zusammenwirken beider entstanden die Farben.
Mit gewöhnlichen Stoffen und Schnüren haben
Christo und Jeanne-Claude ein eindrucksvolles Werkpaket geschaffen und sich
eine führende Position in der Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
gesichert. Alles wurde von ihnen verhüllt: von Blechdosen bis zu ganzen
Gebäuden...
...In seinen frühen «Verpackungen» gibt Christo vertrauten
Objekten eine vieldeutige Präsenz; manche lassen sich nach dieser Verwandlung
nicht mehr wiedererkennen, andere erwecken Zweifel hinsichtlich ihrer vergangenen,
gegenwärtigen und zukünftigen Identität und Funktion. Mit ihren
monumentaleren Projekten stellen Christo und Jeanne-Claude die Frage nach der
Beziehung der Kunst zum urbanen Umfeld und zur Natur. In einem materialistischen
Zeitalter liefert ihre Kunst einen tiefgründigen Kommentar über die
ständigen Erwartungen und Frustrationen, die durch die stets wachsende
Zahl der durch Verpackung «aufgewerteten» Gebrauchsartikel hervorgerufen
werden.
Ich habe ihn vor 60 Jahren beim Rudern kennengelernt. Ich wusste, dass er malte und dass er vor kurzem noch bei seinem Vater in dessen Werkstatt als Holzbildhauer gearbeitet hatte, Arbeiten, die ihm solide handwerkliche Kenntnisse verschafften. Die Passion für Holz blieb ihm bis in die letzte Zeit erhalten und führte zu einem reichen Werk von Holzschnitten. Natürlich ergaben sich damals zwischen uns viele, meist nächtliche Gespräche über Kunst und da konnte es dann geschehen, dass wir in einer Begeisterung mit dem Velo ins Morgengrauen losfuhren und den Passwang bestiegen. Oder wir radelten zusammen mit unseren Freundinnen in die Freiberge, stellten das Zelt jeweils an romantischen Ecken auf. Später mietete Hans am Etang de Gruyère für mehrere Monate ein Haus und malte eine ganze Serie von Landschaften in dieser damals noch stillen, weiträumigen Gegend.
Gauguin, Van Gogh, Monet, Degas, Toulouse-Lautrec, Cezanne,
Bonnard, Matisse, Leger, Miró, Picasso, Klee, Mondrian, Lichtenstein,
Pollock, Rothko und andere
Joie de vivre
beinhaltet für die Künstler in erster Linie Ausdruck ihres starken
Willens und ihrer Energie auch unter oft grossen Entbehrungen, ausserordentliche
Leistungen anzustreben oder auch Visionen und Träume zu realisieren. Sie
erregen immer wieder unsere Bewunderung, setzen sie doch neben Talent und Können
einen unbedingten Glauben an sich selbst voraus.
Léger, Picasso, Klee, Kandinsky, Max Ernst, Giacometti,
Rothko, Dubuffet, Tàpies, Lichtenstein, Francis, Warhol, Baselitz
In der Folge werden wir in den nächsten Wochen Werke austauschen und Bilder
und Skulpturen, die aus Ausstellungen in ausländischen Museen zurückkommen,
sowie Neuzugänge von
Gauguin, van Gogh, Cézanne, Matisse, Degas, Miró, Kirchner, Bacon,
Pollock, Newman
zeigen.
Gelb - die Sprache des Lichts
Farben sind für den Wissenschaftler physikalische Phänomene, zerlegbar
und analysierbar. Farben dienen dem Dichter, Atmosphärisches sichtbar zu
machen, vom Silberglanz des Mondes bis zur blauen Blume der Romantik. Farben
sind für den Augenmenschen Mitteilungen von unendlicher Vielfalt. Die Sprache
der Farben verstehen zu lernen, ist eine lebenslange Lektion von hoher Wonne.
Die besten Lehrmeister sind eben Werke der Kunst
Künstlerliste
Albers,, Josef
Alex, Kosta
Antes, Horst
Arman
Arp, Jean
Auberjonois, René
Bacon, Francis
Balthus
Barcelo, Miquel
Baselitz, Georg
Baumeister, Willy
Beckett, Samuel
Berger, Jean
Bleckner, Ross
Bonnard, Pierre
Brancusi, Constantin
Braque, George
Buri, Samuel
Calder, Alexander
Carrero, Mario
Cartier-Bresson, Henri
Ceccobelli, Bruno
Cézanne, Paul
Chagall, Marc
Chalk, Martin
Chillida, Eduardo
Civitello
Clemente, Francesco
Comment, Jean-f.
Cucchi, Enzo
Da Silva, Vieira
Degas, Edgar
Delaunay, Robert
Delvaux, Paul
Disler, Martin
Dubuffet, Jean
Dufy, Raoul
Ensor, James
Ernst, Max
Eterovic
Feininger, Lionel
Fendt, René
Fontana, Lucio
Francis, Sam
Gasser, Bruno
Gauguin, Paul
Gerstner, Karl
Giacometti, Alberto
Glarner
Gris, Juan
Guston, Philip
Hartung, Hans
Hodler, Ferdinand
Indiana, Robert
Jacklin, Bill
Jenkins, Paul
Jenney, Neil
Johns, Jasper
Jorn, Asger
Jseli, Rolf
Kandinsky, Wassily
Kiefer, Anselm
Kirchner, Ernst Ludwig
Kitay, R.b.
Klee, Paul
Kokoschka, Oskar
Kooning, Willen De
Leger, Fernand
Lichtenstein, Roy
Lipchitz, Jacques
Louis, Morris
Magritte, René
Manet, Eduard
Marini, Marino
Matisse, Henri
Matta
Max, Peter
Mc Cracken, John
Miró, Joan
Modigliani, Amedeo
Mondrian, Piet
Monet, Claude
Moore, Henri
Motherwell, Robert
Newman, Barnett
Noland, Kenneth
Olitski, Jules
Pedretti
Penck, A.r.
Picasso, Pablo
Pollock, Jackson
Ramos, Mel
Rauschenberg, Robert
Redon
Renoir, Pierre-August
Richter, Gerhard
Rickey, George
Rodin, Auguste
Rothko, Mark
Rouault, Georges
Salle, David
Schiele, Egon
Schlemmer, Oskar
Segal, George
Serra, Richard
Signac, Paul
Soutter, Louis
Steinberg
Stella, Frank
Stettler, Gustav
Struebin
Tanguy, Yves
TapIes, Antoni
Tinguely, Jean
Tobey, Mark
Toulouse-lautrec, Henri De
Tuma
Twombly, Cy
Utrillo, Maurice
Van Gogh, Vincent
Vantongerloo, Georges
Vasarely
Vlaminck, Maurice De
Warhol, Andy
Wesselman, Tom
Z, Exotica
Kunsthandel, Kunstwerke, Klassische, Moderne and Miro