1892-1896
Berlin: Das Experiment Malerei als Zeichen der Moderne
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1892-1896 Berlin: Das Experiment Malerei als Zeichen der Moderne

In seiner Berliner Zeit verkehrte Munch im intellektuellen Literaten-Kreis in der Weinstube „Zum Schwarzen Ferkel“, zu dem u.a. auch der Schriftsteller August Strindberg zählte. Mit großer Intensität setzte sich Munch in Berlin mit Leiden, Liebe, Schmerz und Tod auseinander und schloss an seine frühen Werke aus der Mitte der 1880er Jahre in Kristiania an. Er schaffte um 1893 mit Melancholie, Tod im Krankenzimmer, Mondschein, Pubertät oder Vampir jene Hauptwerke, deren Themen ihn in der Folge ein Leben lang begleitet haben und die er in der Folge zum Lebensfries kombinieren sollte. Seine vom französischen Impressionismus und Postimpressionismus beeinflussten Themen weichen jenen der erlebbaren menschlichen Existenzangst des zivilisierten Menschen, der Einsamkeit und des Schmerzes.
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Edvard Munch, Melancholie, 1894/95, Öl auf Leinwand, 81 x 100,5 cm   » Copyright
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